Es war wieder mal August und schon zum 12ten Mal seit 2000 stand der älteste Lizenzfahrer des Vereins beim Radweltpokal in St. Johann am Start. Bei bestem Wetter standen ca. 50 “ältere Herren” im Rennen der AK (70-74 Jahre) am Start und scharrten mit den Hufen, in freudiger Erwartung die 40km endlich in Angriff zu nehmen. Bereits nach 5km auf der Huberhöhe hatte sich Hartmut in der Spitze des Feldes festgesetzt. Nach 15km am Anstieg nach Schwendt konnte er sich mit 5 weiteren Fahrern absetzen. Die Gruppe harmonierte so gut, dass sie das Feld der vor Ihnen gestarteten “Jungspunde” (65-69Jahre) einholten. Trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Kommissäre hielten sich die Fahrer nicht an die Anweisungen und so kam es das sich beide AK’s vermischten. Von jetzt an hieß es für Hartmut wachsam sein um keinen Fahrer in dem Gewussel mehr wegzulassen. Am Ende kam es zum Spurt beider AK’s, die eine die um den Sieg fuhr und die andere die um die goldene Ananas sprintete. Tja, was soll man sagen…..Hartmut ging auf Nummer sicher und gewann den Spurt vom ganzen Haufen mit 2 Radlängen Vorsprung und konnte zum mittlerweile 3ten Mal den Weltpokal in seiner AK gewinnen.

3 Tage später stand der Saisonhöhepunkt an, das WMCF Straßenrennen……für dieses Rennen hatte der ganze Verein Hartmut in unzähligen Trainingseinheiten vom Winter an unterstützt und vorbereitet. Bei bestem Wetter musste er sich wieder mit ca. 50 Fahrern messen. Abermals hieß es 1 Runde =40km zu absolvieren. Diesmal lief das Rennen aber anders ab und Jeder beäugte Jeden nochmals intensiver wie beim Weltpokalrennen, über die Huberhöhe kamen ca. 30Mann rüber und beim zweiten Anstieg in Schwendt wurde das Feld nochmals ausgedünnt, auf den letzten 25km gab es immer wieder Versuche einzelner Fahrer wegzukommen, mehr als Versuche waren es am Ende nicht. Um den Titel spurteten somit 20 Mann, für Hartmut reichte es am Ende zur Silbermedaille, da nur der Pole Grzegorz Faskowski schneller war auf den letzten Metern. Somit ist eine neue Motivation für 2019 gegeben.

Kategorien: Rennberichte

1 Kommentar

Harald · 12. November 2018 um 16:30

Super Leistung kann man nur sagen. Wir Üben in der kommenden Saison auf’s Neue

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