Bei der durch Wolfgang Pfingsten organisierten Heimveranstaltung des RSV Peitz trafen zahlreiche Radsportlegenden vergangener Jahre auf junge talentierte Nachwuchsfahrer von heute. Frühere Berühmtheiten wie Uwe Ampler, Thomas Barth, Lutz Heßlich oder Täve Schur gaben sich die Ehre um im Rennen der Friedensfahrtlegenden, bei dem auch der amtierende Seniorenweltmeister Hartmut Stenzel aus Peitz am Start stand, unter Beweis zu stellen, dass immer noch ordentlich Druck in den Beinen ist. Neben einem internationalen Profirennen, welches der Tscheche Tomas Okrouhlicky gewann und vielen weiteren Wettkämpfen für den Nachwuchs fand auch ein Rennen für die Sportler mit weniger Zeit zum Trainieren statt. Hier beteiligte sich der Großteil der aktiven Peitzer Radsportler und sah sich dabei einer zahlenmäßig starken Konkurrenz des Potsdamer OSC Cyclingteams gegenüber. Damit das Rundstreckenrennen möglichst spannend für die Zuschauer wurde, lobte der Veranstalter einige Prämien aus, auf die es sich in der Anfangsphase zu konzentrieren galt. Wie erwartet erfolgte nach der ersten dieser Prämien in Runde 5 von 20 die entscheidende Attacke eines Sportlers vom RK Endspurt 09, der sich 5 weitere Fahrer unter denen sich zwei Potsdamer und Tim aus Peitzer Sicht befanden, anschlossen. Die Potsdamer schlugen allerdings ein so hohes Tempo ein, dass sich der Peitzer bereits nach zwei Runden an der Front in der Hauptgruppe wiederfand und nichts anderes übrig blieb, als zu versuchen zusammen mit den restlichen Teamkollegen Schniete, Stengel, Tom, Mathias Jörg und Jens möglichst viele der 5 verbliebenen Ausreißer zurückzuholen. Nach einigen konstant schnellen Runden gelang dies teilweise, denn nur noch die beiden Potsdamer, die gut harmonierten und an diesem Tag zu stark für die Peitzer waren, rollten allein dem Ziel entgegen und machten den Sieg unter sich aus. Im Feld ging es also noch um die dritte Treppchenstufe. Nach mustergültiger Vorbereitung durch Schniete beendete Tim den Sprint auf Rang 6. Tom konnte mit Rang 8 seine erste Top-10-Platzierung einfahren und für Schniete reichte es noch zu Platz 10. Jens belegte Position 16. Stengel wurde in der Zielkurve leicht behindert und konnte einen Sturz geradeso vermeiden, weshalb er nur auf Platz 24 einkam. Nach viel Führungsarbeit rollten Mathias als 27. und Jörg als 41. über die Ziellinie. Zum weiteren Programm, dem neben anderen Lokalen Würdenträgern auch Gregor Gysi beiwohnte, gehörten außerdem ein public viewing des WM-Spiels Deutschland vs. Ghana und die geniale Beschallung durch „Right Now“ bis in die frühen morgen Stunden. Zum Gelingen der Veranstaltung trugen eine Menge ehrenamtliche Helfer bei, bei denen sich der RSV Peitz auf diesem Weg recht herzlich bedankt.


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